Münster, 9. März 2026.
Unter dem Motto „Tools & Technik“ fand die 23. Jahresauftaktveranstaltung (JAT) der [pma:] Finanz- und Versicherungsmakler GmbH vom 26. bis 27. Februar 2026 in Münster statt. Die Vertriebstagung mit 50 Produktpartnern (Versicherungen / Finanzanlage) bot breiten Raum für den fachlichen Austausch unter den rund 400 JAT-Teilnehmern. Keynote-Speaker war BVB-Boss Carsten Cramer. An die Plenumsveranstaltung zum Auftakt schlossen sich tags drauf 18 Fachvorträge von Versicherern, Fonds- und Immobilien-Investmentgesellschaften an.
Deutliche Steigerung des Gesamtumsatzes
Die vorläufigen Geschäftsergebnisse präsentierte [pma:]-Geschäftsführer Finanzen, Sascha Hülsmann. Demnach stieg der konsolidierte Umsatz der [pma:]-Gruppe 2025 um 10,2 Prozent auf 43,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,0 Mio. €) und unterstreicht damit die breite Wachstumsbasis des Unternehmens. Den stärksten prozentualen Zuwachs im Poolgeschäft konnte die KV-Sparte (PKV/bKV) mit 12,5 Prozent verbuchen, gefolgt vom Sach- (+8,0%) und Kapitalanlagen-Geschäft (+5,4%). Die Leben-Sparte, mit Fokus auf „Erben und Schenken“ sowie auf Biometrieprodukte, legte um 2,1 Prozent zu. Für 2026 wird – nach einem sehr erfolgreichen Start in das Vertriebsjahr – ein erneut zweistelliges Umsatzwachstum für die [pma:]-Gruppe erwartet.
Produktinnovationen 2026
„Wir bauen Schritt für Schritt ein System auf, das Maklern hilft, erfolgreicher zu arbeiten, damit sie und ihre Kunden am Ende das Beste verdienen“, sagte Felix Maasjost, [pma:]-Geschäftsführer Betrieb, anlässlich der Vorstellung von sieben Produktspecials für das Vertriebsjahr 2026, darunter zwei besonders innovative Angebote im Bereich Altersvorsorge:
Frühstart-Rente: Mit dem B2B-Anbieter Xaver, der im Altersvorsorgesegment KI-gestützte Lösungen bereitstellt, bringt die [pma:] ein Brückenprodukt zum Thema Frühstart-Rente auf den Markt. Über dieses neue Vorsorgemodell (Start: Januar 2026) erhalten Kinder ab sechs Jahren (Geburtsjahrgang: 2020) bis zur Volljährigkeit eine monatliche staatliche Förderung in Höhe von 10,00 Euro. Das Geld fließt in ein individuelles, privates Altersvorsorgedepot. Für dieses reine Investmentprojekt hält die [pma:] als erster Maklerpool eine digitale Abschlussstrecke bereit. Für die Maklerpartner also eine einfache Online-Lösung für eine langfristige Vermögensbildung.
Frühstart-Rente: Mit dem B2B-Anbieter Xaver, der im Altersvorsorgesegment KI-gestützte Lösungen bereitstellt, bringt die [pma:] ein Brückenprodukt zum Thema Frühstart-Rente auf den Markt. Über dieses neue Vorsorgemodell (Start: Januar 2026) erhalten Kinder ab sechs Jahren (Geburtsjahrgang: 2020) bis zur Volljährigkeit eine monatliche staatliche Förderung in Höhe von 10,00 Euro. Das Geld fließt in ein individuelles, privates Altersvorsorgedepot. Für dieses reine Investmentprojekt hält die [pma:] als erster Maklerpool eine digitale Abschlussstrecke bereit. Für die Maklerpartner also eine einfache Online-Lösung für eine langfristige Vermögensbildung.
bAV-Investmentprodukt: Mit den Vermögensverwaltern von Flossbach von Storch bietet die [pma:] als erster Pool ihren Maklerpartnern für die betriebliche Altersvorsorge ein reines Investmentprodukt ohne Versicherungsmantel an. Es richtet sich an Unternehmer, die ihren Mitarbeitern Zugang zu einer kapitalmarktorientierten Anlage – und das bei der Wahl unter sieben verschiedenen Anlageklassen bei weltweiten Investitionen in Aktien, Anleihen und Gold – ermöglichen möchten. Neben einer nachgelagerten Besteuerung ist die All-in-Gebühr von 1,5 Prozent p.a. ein wesentlicher Vorteil dieser bAV-Weiterentwicklung.
Aus ELVIS wird E.1: Neue CRM- und KI-Plattform für den digitalen Vetrieb
Die Strategie der kurzen Wege und die laufende Verbesserung der Nutzungserfahrung im zentralen CRM- und Prozesssystem von [pma:] ist IT-Geschäftsführer Marc Engel ein stetes Anliegen. „Wir schürfen für unsere Anwender nach den Infoemations-Nuggets, damit sie die wichtigen Dinge zur richtigen Zeit machen“, sagte er auf der JAT 2026 und stellte mit E.1 das eigenentwickelte digitale Rückgrat für Finanz- und Versicherungsmakler vor. Die Plattform kombiniert eine digitale Antragsstrecke mit einer umfassenden Kunden- und Vertragsverwaltung, integrierten KI- und GPT-Funktionen sowie ein modernes, visuelles Vertriebsmanagement mit klarer Aufgabenübersicht. Unter der Prämisse „datengetrieben zum Erfolg“ stellt [pma:] mit E.1 den Maklerinnen und Maklern das umfangreichste und innovativste Update des eigenen CRM-Systems zur Verfügung.
Die [pma:] positioniert sich so im Wettbewerb als zukunftsorientierter Premium-Maklerpool. Durch standardisierte BiPRO- und GDV-Schnittstellen, Anbindungen von Banken, Sparkassen, Versicherungen und weiteren institutionellen Kunden sowie ein leistungsfähiges Kundenportal, schafft E.1 eine durchgängige digitale Infrastruktur. So sorgt etwa ein Vertriebsplaner für einen klar strukturierten, steuerbaren Arbeitsfluss und erinnert digital an Leads, Wiedervorlagen, Servicefälle, Follow-ups oder Cross-Selling-Chancen.
Maklernachfolge erfolgreich gestalten
[pma:]-Geschäftsführer Markus Trogemann positionierte den Pool in seinem Fachvortrag zum Abschluss der JAT 2026 als kompetenten Ansprechpartner zu dem oft verdrängten Thema „Maklernachfolge und Ruhestandsplanung“. Denn die Altersstruktur im Maklermarkt (67% zwischen 50 und 67 Jahren, weitere 10% sogar über 67 Jahre) macht das Thema Absicherung und Planbarkeit für das Lebenswerk sowie die Sicherstellung eines Kundenübergangs in sichere und kompetente Hände zum drängenden Problem. Die [pma:]-Spezialisten für die Nachfolgeplanung unterstützen hier auch bereits lange vor der Bestandsübertragung auf den Maklerpool, etwa bei der Entlastung von administrativen Aufgaben oder bei der Übernahme von Kundenanschreiben bzw. der Verwaltung der Verträge. So kann sich der Makler noch vor dem Ruhestand ganz seinen Kunden widmen.
Die Faszination der Marke BVB
Die Analogien zwischen Vertrieb und Fußball waren bei Jahresauftaktveranstaltungen der [pma:] schon oft Thema. Und doch vermochte der diesjährige Keynote Speaker, Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung bei Borussia Dortmund, zu verblüffen. Und das über die Themen Authentizität und konsequente Markenführung. Denn, so Cramer gleich eingangs: „Sie haben Kunden, wir haben Fans“. Und die Bindung eben dieser Fans, wie jene 25.000 auf der Süd („Die gelbe Wand“), geht einher mit einem Verzicht auf Monetarisierung bei einem Eintrittspreis von 16,50 Euro pro Ticket. Denn die Faszination des BVB mache die maximale Emotion aus, um dem Claim „Echte Liebe“ gerecht zu werden: authentisch, kraftvoll, verantwortlich und ambitioniert. Ein Spagat zwischen einem Traditionsverein, der Herz, Bauch, Heimat, Charakter und Haltung bedient, und einem Wirtschaftsunternehmen, das trotz eines Konzernumsatzes von über 526 Mio. Euro (2024/25) bei seiner Transferpolitik nie vergessen hat, dass es 2005 kurz vor der Pleite stand. „Ruhrgebietsfolklore allein reicht nicht“, so Cramer, wohl aber das Zusammenspiel dreier Erfolgsbausteine:
- Gesellschaftliche Verantwortung: Teilnahme am Holocaustgedenktag, Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem, Erinnerung zur Teilnahme an Wahlen (Kreuz im Mittelkreis), Installation der weltweit größten PV-Anlage auf dem Stadiondach, bewusste Kooperation mit Rheinmetall, um zu unterstreichen, dass sich eine wehrhafte Demokratie auch verteidigen muss.
- Digitalisierung: Der größte Arbeitsbereich beim BVB, „IT und Kommunikation“, erreicht weltweit auf Social Media 77 Millionen Follower und spielt auf allen Plattformen Empathisches und Authentisches rund um den Verein aus.
- Internationalisierung: Hierzu zählen Fußballakademien weltweit mit 30.000 teilnehmenden Kindern, BVB-Büros in New York, Singapur und Shanghai sowie Sommertouren durch Asien und in die USA.
Dies alles ordnete Cramer vor dem Hintergrund ein, dass der BVB vor 18 Jahren noch nicht einmal ein einheitliches Markenbild hatte und auf dem besten Weg gewesen sei, zur grauen Maus zu verkümmern. Sein Fazit: „Wer 15 Jahre lang ununterbrochen in internationalen Wettbewerben spielt, legt die Messlatte und die Erwartungshaltung hoch. Daher hilft nur ein glaubwürdiges Handeln, die Wertegemeinschaft BVB immer größer zu machen.“
