- Aktuellen Produktstatus beachten
- Benötigte Kundendaten und Vertragsunterlagen anfordern
- Passenden Kontakttext und Buchungslink auswählen
- Vorprüfung und Szenariorechner lokal bereithalten
Altersvorsorgedepot: Das Kampagnenpaket für Beratung und Vertrieb.
Alle Inhalte für die Einführung des Altersvorsorgedepots (AVD): strategische Einordnung, Kundenansprache, DIN-77230-Beratung und sofort nutzbare Materialien an einem Ort.
Was möchten Sie tun?
Was mache ich jetzt?
- Rolle und Grenzen der Vorprüfung erklären
- AVRG-/AVD-Vorprüfung anbieten und Ergebnis dokumentieren
- Nur bei passender Ausgangslage die Szenariorechnung durchführen
- Keine konkrete AVD-Produktempfehlung oder Vermittlung vornehmen
- PDF der Vorprüfung und gegebenenfalls Rechnerprotokoll sichern
- Offene Punkte und nächstes Vorgehen festhalten
- Kunden für eine spätere erneute Beratung vormerken
- Bei Produktverfügbarkeit anhand verbindlicher Unterlagen neu prüfen
Im Schnellüberblick bleiben Kapitel kompakt. Vertiefungen öffnen Sie nur bei Bedarf.
Einleitung
Dieses Kampagnenpaket macht Sie als Makler fit für die Einführung des Altersvorsorgedepots (AVD): von der ersten Kundenansprache über die strukturierte Beratung nach DIN 77230 bis zu den Potenzialen, die sich aus einer sauberen Bedarfsanalyse ergeben. Sie finden hier Unterlagen, Textbausteine, Bilder und Leitfäden für die Vorbereitung und die Beratung ab 2027.
Das AVD in 60 Sekunden
Neue zertifizierte Altersvorsorgeprodukte und die neue Förderlogik starten. Bestehende Riester-Verträge werden nicht automatisch zu einem AVD.
Die Zulage richtet sich nach dem eigenen förderfähigen Beitrag. Förderung, Produktwahl und die Entscheidung über einen Altvertrag sind getrennt zu betrachten.
Das AVD eröffnet einen kapitalmarktorientierten Weg. Daneben bestehen eigene Produktkategorien mit 80 oder 100 Prozent Beitragsgarantie.
Ein gewöhnliches Wertpapier- oder ETF-Depot ist kein gefördertes AVD. Die Förderung setzt einen entsprechend zertifizierten Altersvorsorgevertrag voraus.
Riester bisher und neue Altersvorsorge ab 2027 im Vergleich
Die Gegenüberstellung bündelt die wesentlichen Änderungen. Sie ersetzt keine Prüfung des konkreten Altvertrags und keine individuelle Förder-, Steuer- oder Produktauskunft.
| Thema | Riester bisher | Neue Systematik ab 2027 | Bedeutung für die Beratung |
|---|---|---|---|
| Förderprinzip | Einkommensabhängiger Mindesteigenbeitrag nach bisheriger Riester-Systematik. | Beitragsproportionale Zulage auf den eigenen förderfähigen Beitrag. | Beitrag und Förderung neu berechnen, statt alte Riester-Werte zu übertragen. |
| Grundzulage | Fester Zulagenbetrag bei erfüllten Voraussetzungen und ausreichendem Mindesteigenbeitrag. | 50 Prozent auf eigene Beiträge von 120 bis 360 Euro und 25 Prozent auf den Beitragsteil über 360 bis 1.800 Euro, maximal 540 Euro pro Jahr. | 120 Euro eröffnen den Zulagenanspruch, führen aber nicht zur maximalen Grundzulage. |
| Kinderzulage | Fester Betrag nach bisheriger Riester-Systematik, unter anderem abhängig vom Geburtsjahr des Kindes. | Beitragsabhängig bis maximal 300 Euro je Kind und Beitragsjahr; jedes Kind wird nur einmal berücksichtigt. | Eigenbeitrag, Anspruchsvoraussetzungen und Kinderzuordnung prüfen. |
| Mindestbeitrag | Grundsätzlich vier Prozent der maßgeblichen Vorjahreseinnahmen abzüglich Zulagen, begrenzt durch den bisherigen Förderrahmen; Sockelbeitrag beachten. | Grundsätzlich mindestens 120 Euro eigener Jahresbeitrag für einen Zulagenanspruch. | Mindestbeitrag und maximal geförderten Beitrag klar auseinanderhalten. |
| Förderkreis | Bisheriger unmittelbar und mittelbar begünstigter Personenkreis. | Erweiterter Personenkreis unter gesetzlichen Voraussetzungen, einschließlich bestimmter Selbstständiger, Freiberufler und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke. | Förderstatus im jeweiligen Beitragsjahr neu und nicht allein anhand der Berufsbezeichnung prüfen. |
| Produktwelt | Zertifizierte Riester-Verträge mit den bisherigen Garantie- und Produktvorgaben. | Neue zertifizierte Depotlösungen ohne Beitragsgarantie sowie eigenständige Garantieprodukte. | Förderung, Produktart und Altvertragsentscheidung als drei getrennte Ebenen behandeln. |
| Kapitalanlage | Kapitalanlage wird durch die bisherigen Garantieanforderungen geprägt. | Je nach Produkt deutlich kapitalmarktorientierter; beim garantielosen AVD sind Wertschwankungen und Verluste möglich. | Renditechancen nicht ohne Risiko, Kosten, Laufzeit und Ablaufmanagement darstellen. |
| Auszahlung | Auszahlung nach bisherigem Riester-Recht und den Bedingungen des konkreten Vertrags. | Je nach Produkt Leibrente, Auszahlungsplan oder mögliche Kombination. | Auszahlungsarten, Laufzeit, Restkapital und Langlebigkeitsrisiko getrennt erläutern. |
| Bestehender Vertrag | Der Riester-Vertrag und seine vertraglichen Rechte bestehen fort. | Ein Altvertrag wird nicht automatisch zum AVD oder in die neue Förderung überführt. | Bestandsschutz, Garantien, Rentenfaktor, Kosten und Übertragungswert vor jeder Entscheidung prüfen. |
| Wechsel und Umstellung | Weiterführung, Beitragsfreistellung, Kündigung oder bisheriger Anbieterwechsel nach den geltenden Regeln. | Zusätzlich können Förderwechsel, Übertragung in ein neues Produkt oder Neuabschluss unterschiedliche Vorgänge sein. | Keine pauschale Wechselentscheidung; rechtliche, steuerliche und vertragliche Folgen einzeln dokumentieren. |
| Steuerwirkung | Sonderausgabenabzug und Günstigerprüfung nach bisheriger Systematik. | Zulagen und ein möglicher zusätzlicher Steuervorteil bleiben getrennt zu betrachten. | Ein zusätzlicher Steuervorteil wirkt über die Einkommensteuer und ist keine Vertragsgutschrift. |
| Berufseinsteiger | Bonus nach der bisherigen Riester-Systematik und deren Voraussetzungen. | Einmaliger Bonus von 200 Euro bei Erfüllung der neuen gesetzlichen Voraussetzungen. | Bonus nicht als jährlich wiederkehrende Förderung darstellen. |
Förderung auf einen Blick
| Eigener Jahresbeitrag | Grundzulage | Gutschrift ohne Kind | Förderquote |
|---|---|---|---|
| 120 € | 60 € | 180 € | 50 % |
| 300 € | 150 € | 450 € | 50 % |
| 360 € | 180 € | 540 € | 50 % |
| 1.000 € | 340 € | 1.340 € | 34 % |
| 1.800 € | 540 € | 2.340 € | 30 % |
Kinderzulage
Je berücksichtigtem Euro Eigenbeitrag und Kind kann ein Euro Kinderzulage entstehen, höchstens 300 Euro je Kind und Beitragsjahr. Jedes Kind wird nur einmal berücksichtigt.
- 120 € Beitrag: bis zu 120 € je Kind
- 300 € Beitrag: bis zu 300 € je Kind
- 300 € Beitrag und zwei Kinder: bis zu 600 € insgesamt
Die Zuordnung des Kindes und die Anspruchsvoraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.
Berufseinsteigerbonus
Bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen kann einmalig ein Bonus von 200 Euro hinzukommen. Er wird zusätzlich zu Grundzulage und gegebenenfalls Kinderzulage gewährt und ist keine jährlich wiederkehrende Leistung.
Zulage und Steuerwirkung
Vertragsgutschrift: Eigenbeitrag plus Grundzulage plus Kinderzulage plus gegebenenfalls Bonus.
Gesamtförderung: Zulagen plus möglicher zusätzlicher Steuervorteil.
Das Finanzamt führt eine Günstigerprüfung durch. Nur wenn die steuerliche Entlastung höher ist als der Zulagenanspruch, entsteht ein zusätzlicher Steuervorteil. Dieser wirkt über die Einkommensteuer und wird nicht dem Vertrag gutgeschrieben.
Förderrahmen und Einzahlung
Für die Förderberechnung werden bis zu 1.800 Euro eigener Jahresbeitrag pro Person berücksichtigt. Der mögliche Einzahlungsrahmen eines Vertrags kann darüber liegen. Zusätzliche Einzahlungen erhöhen jedoch nicht automatisch Zulagen oder steuerlichen Förderrahmen.
Mehrere Verträge verdoppeln weder Grundzulage noch Kinderzulage oder Sonderausgabenrahmen.
Förderbeispiele
150 € Grundzulage
450 € Vertragsgutschrift
150 € Grundzulage + 300 € Kinderzulage
750 € Vertragsgutschrift
150 € Grundzulage + 600 € Kinderzulage
1.050 € Vertragsgutschrift
540 € Grundzulage
2.340 € Gutschrift ohne Kind
Vereinfachte Beispiele ohne möglichen zusätzlichen Steuervorteil. Förderstatus, Kinderzuordnung und persönliche steuerliche Wirkung sind vor einer individuellen Aussage zu prüfen.
Wer kann gefördert werden?
Förderberechtigt ist nicht pauschal jede Person mit Einkommen oder jeder Selbstständige. Entscheidend ist, ob die Person im jeweiligen Beitragsjahr zum gesetzlichen Personenkreis gehört, unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist und die weiteren Voraussetzungen erfüllt.
Unmittelbar förderberechtigt
Nach der in den internen Fachunterlagen dargestellten Rechtslage ab 2027 gehören insbesondere folgende Personengruppen zum unmittelbar begünstigten Personenkreis:
Beschäftigung und öffentlicher Dienst
Rentenversicherungspflichtig Beschäftigte und Auszubildende.
Beamte, Richter und Berufssoldaten sowie gesetzlich gleichgestellte Personen, soweit die erforderlichen Voraussetzungen und Einwilligungen vorliegen.
Geringfügig Beschäftigte, die nicht von der Rentenversicherungspflicht befreit sind.
Helferinnen und Helfer im Bundesfreiwilligendienst, soweit sie gesetzlich einbezogen sind.
Selbstständigkeit und berufsständische Versorgung
Gesetzlich einbezogene Selbstständige und Freiberufler. Der konkrete steuerliche und gesetzliche Status ist im Einzelfall zu prüfen.
Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen und erforderlichen Einwilligungen erfüllt sind.
Pflichtversicherte Landwirte und gesetzlich einbezogene mitarbeitende Angehörige.
Nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz einbezogene Künstler und Publizisten.
Familie, Pflege und besondere Lebenssituationen
Eltern während der gesetzlich berücksichtigten Kindererziehungszeit.
Pflegepersonen, die aufgrund ihrer Pflegetätigkeit gesetzlich einbezogen sind, nach den maßgeblichen Voraussetzungen.
Leistungsbezug und Erwerbsminderung
Zum Beispiel Bezieher von Arbeitslosen-, Kranken- oder Übergangsgeld, soweit der gesetzliche Förderstatus besteht.
Insbesondere Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Mittelbar zulageberechtigt
Wenn eine Person selbst nicht unmittelbar begünstigt ist, kann über einen unmittelbar begünstigten Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner eine mittelbare Zulageberechtigung entstehen.
- Die Partner leben nicht dauernd getrennt.
- Die räumlichen beziehungsweise steuerlichen Voraussetzungen sind erfüllt.
- Die mittelbar berechtigte Person besitzt einen eigenen zertifizierten Altersvorsorgevertrag.
- Die Auszahlungsphase dieses Vertrags hat noch nicht begonnen.
- Es werden mindestens 120 Euro eigener Jahresbeitrag geleistet.
120 Euro eröffnen bei erfüllten Voraussetzungen den mittelbaren Zulagenanspruch. Sie führen nicht automatisch zur maximalen Grundzulage von 540 Euro. Die eigene Grundzulage richtet sich nach dem eigenen Beitrag.
Zusätzliche Voraussetzungen und Prüfpunkte
Die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht ist im konkreten Fall zu prüfen.
Die Förderung setzt einen eigenen zertifizierten Altersvorsorgevertrag voraus.
Für Zulagen nach der neuen Förderlogik gilt grundsätzlich ein eigener Mindestbeitrag von 120 Euro pro Jahr.
Die Förderberechtigung wird nicht einmalig für die gesamte Vertragslaufzeit festgestellt.
Wann muss erneut geprüft werden?
Eine erneute Prüfung ist insbesondere sinnvoll, wenn sich Erwerbstätigkeit oder Selbstständigkeit ändern, Elternzeit oder Pflege beginnen beziehungsweise enden, eine Trennung oder Scheidung erfolgt oder ein Auslandsbezug entsteht. Auch Arbeitslosigkeit und der Bezug anderer Leistungen können den konkreten Förderstatus berühren.
Wer ist nicht automatisch förderberechtigt?
Nicht automatisch förderberechtigt ist eine Person allein deshalb, weil sie volljährig ist, Einkommen erzielt, selbstständig arbeitet, einen bestimmten Beruf ausübt oder bereits privat vorsorgt. Maßgeblich sind der gesetzliche Status und sämtliche Voraussetzungen im jeweiligen Beitragsjahr.
Produkt, Förderung und Bestand getrennt entscheiden
Weiterführen, beitragsfrei stellen, übertragen oder gegebenenfalls kündigen.
Bisherige oder neue Förderlogik. Beides darf nicht als dieselbe Entscheidung behandelt werden.
Riester-Bestand, garantieloses AVD beziehungsweise Standarddepot oder eigenständiges Garantieprodukt.
Chancen, Risiken und Grenzen
Beim garantielosen AVD sind Wertschwankungen und Verluste möglich. Der tatsächliche Wert kann unter Beiträgen, Übertragungswerten oder Modellwerten liegen.
Eine höhere Förderung gleicht ungünstige Kosten nicht automatisch aus. Der gesetzliche Effektivkostendeckel von 1,0 Prozent gilt nach den internen Fachunterlagen für das Standarddepot, nicht pauschal für jede Produktform.
Bei einem Wechsel oder einer Übertragung können Garantien, ein günstiger garantierter Rentenfaktor oder andere Vertragsrechte verloren gehen.
Bei kurzer Zeit bis zum Ruhestand können Garantie, Ablaufmanagement und Wechselaufwand stärker ins Gewicht fallen. Eine Einzelfallprüfung bleibt erforderlich.
Auszahlung und Ruhestand
Lebenslange Leibrente
Sie dient der Absicherung des Langlebigkeitsrisikos. Die konkrete Höhe und die vertraglichen Bedingungen ergeben sich aus dem jeweiligen Produkt.
Auszahlungsplan
Der Auszahlungsplan verteilt Kapital über einen festgelegten Zeitraum und ist nicht automatisch mit einer lebenslangen Rentenzahlung gleichzusetzen. Laufzeit, Anpassung der Raten und Restkapital richten sich nach Produkt und gesetzlichen Vorgaben.
Kombimodell
Je nach Produkt kann eine Verbindung aus lebenslanger Verrentung und weiter investiertem Kapital vorgesehen sein.
Steuer und Todesfall
Geförderte Leistungen unterliegen grundsätzlich der nachgelagerten Besteuerung. Todesfall, Übertragung, Vererbbarkeit und eine mögliche schädliche Verwendung sind anhand der konkreten gesetzlichen und vertraglichen Voraussetzungen zu prüfen.
Was ist das Altersvorsorgedepot?
Das Altersvorsorgereformgesetz ("pAV-Reform") wurde am 29. Mai 2026 verkündet (BGBl. 2026 I Nr. 156) und tritt zum 01.01.2027 in Kraft. Es ersetzt die Riester-Förderung durch eine neue, beitragsproportionale Förderlogik und öffnet mit dem Altersvorsorgedepot erstmals einen garantielosen, kapitalmarktorientierten Weg der geförderten privaten Altersvorsorge.
- Neue Förderlogik: 50 % Zulage auf die ersten 360 € Eigenbeitrag, 25 % bis 1.800 € — maximal 540 € Grundzulage pro Jahr. Kinderzulage: 100 % des Eigenbeitrags, maximal 300 € je Kind. Der komplexe 4-%-Mindesteigenbeitrag entfällt zugunsten einer einfachen Schwelle von 120 € pro Jahr.
- Erweiterter Förderkreis: Der förderberechtigte Personenkreis wird erweitert. Dazu können unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch bestimmte Selbstständige, Freiberufler und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke gehören. Der konkrete Förderstatus ist im Einzelfall zu prüfen.
- Bestandsschutz: Riester-Verträge laufen mit alter Förderung weiter. Alte und neue Förderung sind aber nicht kombinierbar — wer wechseln will, muss sich entscheiden.
Die Produktlandschaft ab 2027
Die Reform schafft zwei getrennte Produktwelten: das garantielose Altersvorsorgedepot und den Altersvorsorgevertrag mit Beitragsgarantie.
| Investmentlösung | Versicherungslösung | ||
|---|---|---|---|
| Standarddepot | Allgemeines Depot | Garantievertrag | |
| Garantie Gesetzliche Grundstruktur | keine (per Definition) | keine (per Definition) | 80 % oder 100 % der Beiträge inkl. Zulagen |
| Anlage Vereinfachte Darstellung | Zwei vom Anbieter festgelegte OGAW-Fonds (risikoarm/risikoreich) | Fonds/ETFs bis Risikoklasse 5, bis 100 % Aktien | Sicherungsvermögen bzw. Hybridmodelle |
| Kosten Vor Rollout fachlich prüfen | Effektivkosten max. 1,0 % p. a., extern testiert | kein gesetzlicher Deckel | kein gesetzlicher Deckel |
| Ablaufmanagement Vor Rollout fachlich prüfen | verpflichtend: max. 50 % risikoreich ab 5 Jahre, max. 30 % ab 2 Jahre vor Rentenbeginn | vertragsabhängig | durch Garantie implizit |
| Typische Auszahlung Produktabhängig | Auszahlungsplan (bis mind. 85) oder Leibrente | Auszahlungsplan oder Leibrente | lebenslange Leibrente, auch Kombimodell 80/20 |
Optionen für einen bestehenden Riester-Vertrag
| Option | Was passiert | Kann geprüft werden, wenn … |
|---|---|---|
| A) Weiter besparen | Vertrag läuft mit alten Regeln und alter Förderung weiter (Bestandsschutz) | der Vertrag nach Prüfung von Kosten, Garantien, Rentenfaktor, Restlaufzeit und Förderwirkung weiterhin geeignet erscheint |
| B) Beitragsfrei stellen | Keine Einzahlung mehr; Kapital bleibt verzinst, Zulagen bleiben erhalten | Beiträge vorübergehend ausgesetzt werden sollen und die Folgen anhand der Vertragsbedingungen geprüft wurden |
| C) Kündigen | "Schädliche Verwendung": alle Zulagen und Steuervorteile werden zurückgefordert | eine Beendigung trotz möglicher Rückforderung von Zulagen und Steuervorteilen nach vollständiger Prüfung ausdrücklich gewünscht wird |
| D) Übertragen in ein neues Produkt | Förderunschädlicher Wechsel: Kapital und Zulagen wandern ins Standarddepot oder einen Garantievertrag | ein konkretes neues Produkt verfügbar ist und Übertragungswert, Garantien, Kosten, Rentenfaktoren und Wechselbedingungen vollständig verglichen wurden |
| E) In die neue Förderung wechseln | Altvertrag behalten, aber per Erklärung in die neue Fördersystematik überführen | der Anbieter die Umstellung ermöglicht und Förderwirkung sowie Vertragsfolgen anhand verbindlicher Unterlagen geprüft wurden |
Für einen bestehenden Riester-Vertrag kommen grundsätzlich Weiterführung, Beitragsfreistellung, Umstellung auf die neue Förderlogik, Übertragung oder Kündigung in Betracht. Welche Option geeignet ist, kann erst nach Prüfung von Vertragsguthaben beziehungsweise Übertragungswert, Garantien, Kosten, garantiertem Rentenfaktor, Restlaufzeit, Förderfolgen und verbindlichen Anbieterunterlagen beurteilt werden. Bis konkrete und freigegebene AVD-Produkte vorliegen, ist keine abschließende AVD-Produkt- oder Wechselentscheidung möglich.
Aktueller Stand und empfohlene Vorgehensweise
Das Altersvorsorgedepot ist in der konkreten Produkt- und Partnerausgestaltung noch nicht final. pma: steht hierzu im Austausch mit potenziellen Produktpartnern und ergänzt Informationen, sobald belastbare Produktdetails, Tarifmerkmale und Unterlagen vorliegen.
- Kunden frühzeitig sensibilisieren, ohne konkrete Produktzusagen zu machen.
- Bestehende Altersvorsorge und mögliche Versorgungslücken strukturiert einordnen.
- Interessierte Kunden vormerken und erneut ansprechen, sobald die AVD-Produktwelt final verfügbar ist.
Segmentierungslogik
| Kundensegment | Priorität | Ansatz |
|---|---|---|
| Riester-Bestand, aktiv betreut | Höchste | AVRG-/AVD-Vorprüfung; bei weitergehendem Bedarf vollständige DIN-77230-Analyse prüfen |
| Riester-Bestand, "kalt" | Hoch | Reaktivierung über Förder-Check oder Webinar; Vorprüfung anbieten |
| Bestandskunden ohne Riester | Mittel | Direktansprache AVD; Vorprüfung optional |
| Neukunden | Aufbauend | Social Media oder Website; Einstieg über Vorprüfung, vollständige DIN-Analyse bei Bedarf |
Customer Journey
Journey-Matrix
| Zielgruppe | Kontaktpfad | Empfohlener Analyse-Einstieg |
|---|---|---|
| Riester, aktiv betreut | Anschreiben → Terminangebot → Gespräch | Vorprüfung empfohlen |
| Riester, "kalt" | Reaktivierung → Webinar → Terminangebot | Vorprüfung empfohlen |
| Bestand ohne Riester | Anschreiben → Terminangebot | Vorprüfung optional |
| Neukunden | Social/Website → Landingpage → Webinar → Termin | Vorprüfung empfohlen |
Digitale Beratungsstrecke: Vorprüfung und Szenariorechner
Die neue Beratungsstrecke besteht aus zwei getrennten Werkzeugen. Die AVRG-/AVD-Vorprüfung prüft zunächst Grundlagen, Schutz und Liquidität. Der Riester-AVD-Szenariorechner stellt anschließend Riester bisher, Riester mit neuer Förderung und ein hypothetisches AVD-Szenario gegenüber.
AVRG-/AVD-Vorprüfung
Grundlagen, Absicherung, Liquidität, Kredite und Eckdaten für die spätere Förderberatung strukturiert aufnehmen.
- 11 Prüfschritte mit Statusauswahl
- Themen einzeln oder vollständig überspringbar
- Offene Punkte und weiteres Vorgehen dokumentierbar
- Druckbare Ergebnisübersicht mit Unterschriftenfeldern
Riester-AVD-Szenariorechner
Förderung, Kapital und modellierte Auszahlung für drei Vergleichsszenarien transparent gegenüberstellen.
- Riester bisher, Riester mit neuer Förderung und hypothetisches AVD
- Lebenslange Rente oder Auszahlplan bis 85 modellierbar
- Fachliche Annahmen und Expertenmodus aufklappbar
- Ausführliches Beratungsprotokoll als PDF
Empfohlener Ablauf im Kundengespräch
Den Kundenwunsch aufnehmen und erläutern, dass zunächst das finanzielle Fundament betrachtet wird. Noch keine Produktzusage oder Wechselentscheidung treffen.
Den geführten Check starten. Je Themenfeld „Erfüllt“, „Prüfen“, „Handlungsbedarf“ oder „Nicht relevant“ wählen und erforderliche Hinweise ergänzen.
Ein Thema kann auf Kundenwunsch übersprungen werden. Grund und weiteres Vorgehen festhalten. Wird der gesamte Check übersprungen, wird dies als nicht geprüft dokumentiert.
Offene oder vorrangige Punkte besprechen, Kundenhinweise prüfen und Datenaufnahme, Beraterangaben sowie gegebenenfalls interne Hinweise vervollständigen.
Die Ergebnisübersicht prüfen und über die Druckfunktion als PDF speichern. Fehlende Pflichtangaben werden vor dem Druck hervorgehoben.
Nur wenn die Förderberatung sinnvoll vorbereitet werden kann oder der Kunde bewusst fortfahren möchte, die Vergleichsrechnung starten.
Geburtsdatum, Einkommen, förderfähige Kinder, Beitrag und aktuellen Übertragungswert beziehungsweise Vertragsguthaben erfassen. Ohne echten Vertragswert bleibt der Bestandsvergleich nur beispielhaft.
Vergleichsmodus, Rendite, Kosten, Rentenfaktoren, Förderstatus und Auszahlungsart prüfen. Rechnerische Differenzen nicht als Nachweis wirtschaftlicher Vorteilhaftigkeit darstellen.
Dokumentstatus, vorläufige Kundenentscheidung und individuelle Hinweise ergänzen. Anschließend das ausführliche Protokoll über die PDF-Funktion ausgeben.
Anleitung: AVRG-/AVD-Vorprüfung
- „Kurzcheck starten“ wählen oder den dokumentierten Überspringen-Workflow nutzen.
- Die Prüfschritte zu Datengrundlage, Krankenversicherung, Privathaftpflicht, Arbeitskraft, Arbeitsunfähigkeit, Pflege, Angehörigen, besonderen Risiken, Liquidität, Krediten und Fördervorbereitung bearbeiten.
- Über „Wichtige Bezugsgrößen und Hinweise“ die jeweilige Kurzorientierung einblenden.
- Bei „Prüfen“ oder „Handlungsbedarf“ konkrete Prüfpunkte, vereinbartes Vorgehen und Kundenhinweis festhalten.
- Auf der Ergebnisübersicht Kundenname beziehungsweise Kundennummer, Berater, Datum und Ort ergänzen.
- Ergebnis prüfen und über „Dokumentation drucken / als PDF speichern“ sichern.
Datennutzung: Die Vorprüfung speichert Eingaben lokal im verwendeten Browser. Bei Nutzung eines gemeinsam verwendeten Geräts ist der Vorgang anschließend zurückzusetzen.
Anleitung: Riester-AVD-Szenariorechner
- Die fünf Kernangaben in „Beratungsdaten“ erfassen: Geburtsdatum, Bruttojahreseinkommen, Kinder, monatlicher Beitrag und aktueller Vertragswert.
- Die drei Förderkacheln und die Vergleichsszenarien auf Plausibilität prüfen.
- Zwischen „Lebenslange Rente“ und „Auszahlplan bis 85“ wechseln. Beim Riester mit neuer Förderung wird ein Auszahlplan nur gerechnet, wenn seine vertragliche Verfügbarkeit bestätigt wird.
- Unter „Fachliche Annahmen“ Rentenbeginn, Riester-Rendite, Rentenfaktoren, AVD-Modellannahmen, Förderstatus und Dokumentstatus prüfen.
- Den „Expertenmodus“ nur bei Bedarf für Vergleichsmodus, Steuer- und Rechenmethodik, weitere Verträge und Zahlungsmodell öffnen.
- Berechnungsdetails und Warnhinweise mit dem Kunden besprechen. Das AVD bleibt ein hypothetisches Szenario ohne konkretes Produkt.
- Beratername, Vorgangsnummer, vorläufige Kundenentscheidung und individuellen Dokumentationshinweis ergänzen.
- Über „Beratungsprotokoll als PDF erstellen“ die vollständige Dokumentation ausgeben.
Datennutzung: Der Rechner verarbeitet die Eingaben im Browser und speichert sie nicht dauerhaft. Beim Neuladen oder Schließen können Eingaben verloren gehen. Das PDF daher vor dem Verlassen erstellen.
Welche Unterlagen sollten bereitliegen?
Grundzüge von Einkommen, festen Ausgaben, Vermögen und Schulden sowie Informationen zu bestehenden Absicherungen und wirtschaftlich abhängigen Personen.
Geburtsdatum, gewünschter Rentenbeginn, Einkommen, Beitragsdaten, förderfähige Kinder und aktueller Übertragungswert beziehungsweise Vertragsguthaben.
Rentenfaktor, angenommene Nettorendite, mögliche Wechsel- oder Übertragungskosten und Informationen zu weiteren zertifizierten Altersvorsorgeverträgen.
Kundenname oder Kundennummer, Beratername, Vorgangsnummer, Datum, Ort, vorläufige Festlegung und individuelle Gesprächshinweise.
Cross-Selling-Potenziale aus der DIN-Logik
Eine vollständige DIN-77230-Analyse deckt neben der Altersvorsorge weitere Bedarfsfelder auf, die sich direkt für Anschlussgespräche eignen:
- Berufsunfähigkeit / Arbeitskraftabsicherung
- Risikolebensversicherung / Familienabsicherung
- Betriebliche Altersversorgung (bAV)
- Haftpflicht- und Sachwertabsicherung
- Liquiditäts- und Schuldenoptimierung
Vorformulierte Anschreiben
Je Segment stehen eine ausführlichere E-Mail-Version und eine kürzere Kurznachrichten-Version (WhatsApp/Chat) zur Auswahl — Button anklicken, um die jeweilige Version zu öffnen.
Sehr geehrte(r) [Anrede] [Nachname], seit [Jahr] begleiten wir Sie in Fragen der Altersvorsorge, und aktuell tut sich hier einiges: Zum 01.01.2027 löst das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot (AVD) die bisherige Riester-Förderung schrittweise ab. Für Sie als bestehenden Riester-Kunden stellt sich dadurch eine berechtigte Frage: Passt Ihr aktueller Vertrag noch zu Ihrer heutigen Lebenssituation, oder gibt es inzwischen sinnvollere Wege, Ihr Vorsorgekapital zu organisieren? Damit Sie hier keine Entscheidung auf Verdacht treffen müssen, schlagen wir Ihnen vor, gemeinsam einen genauen Blick auf Ihre gesamte Vorsorgesituation zu werfen – strukturiert nach dem anerkannten DIN-77230-Standard. Das gibt uns beiden ein objektives Bild: wo Sie heute stehen, wo eventuell Lücken bestehen, und welche der Optionen (Beibehaltung, Anpassung der Förderlogik oder vollständiger Wechsel) für Sie tatsächlich die richtige ist. Eine pauschale Empfehlung gibt es dabei bewusst nicht – wir schauen uns Ihren Vertrag individuell an. Das Gespräch ist für Sie unverbindlich und kostenfrei. Gerne vereinbaren wir zeitnah einen Termin: [Buchungslink] Mit freundlichen Grüßen [Maklername]
Sehr geehrte(r) [Anrede] [Nachname], zum 1. Januar 2027 entsteht eine neue Produkt- und Förderwelt für die geförderte private Altersvorsorge. Für bestehende Riester-Verträge gelten eigene Übergangs- und Bestandsschutzregelungen. Da Sie bei uns einen Riester-Vertrag führen, möchten wir Sie direkt darüber informieren, dass dies auch für Ihren bestehenden Vertrag relevant sein könnte. Ganz konkret geht es um die Frage, ob eine Anpassung Ihrer Förderlogik oder gegebenenfalls ein Wechsel für Sie Vorteile bringt – oder ob für Sie aktuell kein Handlungsbedarf besteht. Das lässt sich in einem kurzen, unkomplizierten Telefonat von rund zehn Minuten klären, ganz ohne Verpflichtung. Wenn Sie mögen, rufe ich Sie einfach zu einem passenden Zeitpunkt an, oder Sie buchen sich direkt selbst einen Termin: [Buchungslink] Mit freundlichen Grüßen [Maklername]
Sehr geehrte(r) [Anrede] [Nachname], Sie haben bereits vorgesorgt – das ist schon mehr, als viele andere von sich behaupten können. Trotzdem lohnt sich in regelmäßigen Abständen ein ehrlicher Blick auf das Gesamtbild: Reicht das, was Sie heute aufgebaut haben, tatsächlich für Ihre Pläne im Alter? Gibt es Lücken, die Ihnen noch gar nicht bewusst sind? Mit einer strukturierten Analyse nach dem anerkannten DIN-77230-Standard verschaffen wir uns gemeinsam ein objektives, nachvollziehbares Bild Ihrer gesamten Vorsorgesituation – ganz ohne Verkaufsdruck und unabhängig davon, ob am Ende Handlungsbedarf besteht oder nicht. Sollte sich dabei eine sinnvolle Ergänzung wie das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot (AVD) anbieten, zeigen wir Ihnen das transparent auf. Für das Gespräch sollten Sie rund 45–60 Minuten einplanen. Gerne vereinbaren wir zeitnah einen Termin: [Buchungslink] Mit freundlichen Grüßen [Maklername]
Sehr geehrte(r) [Anrede] [Nachname], zusätzlich zu Ihrer bestehenden Vorsorge gibt es seit Kurzem eine neue Möglichkeit, staatlich gefördert und langfristig fürs Alter zu sparen: das Altersvorsorgedepot (AVD). Es startet zum 01.01.2027. Ob und wie sich das für Sie konkret als sinnvolle Ergänzung zu dem, was Sie bereits haben, eignet, zeigen wir Ihnen gerne in einem kurzen, unverbindlichen Gespräch. Es geht dabei nicht darum, etwas Bestehendes zu ersetzen, sondern zu prüfen, ob eine zusätzliche, geförderte Sparmöglichkeit für Sie Sinn ergibt. Gerne vereinbaren wir dazu einen Termin: [Buchungslink] Mit freundlichen Grüßen [Maklername]
Sehr geehrte(r) [Anrede] [Nachname], Altersvorsorge hat oft den Ruf, kompliziert und unübersichtlich zu sein. Das muss sie aber nicht. Bevor wir über konkrete Produkte sprechen, lohnt sich ein erster Schritt: ein strukturiertes Gespräch, in dem wir uns gemeinsam ein klares Bild Ihrer aktuellen Situation machen – Ihr Einkommen, Ihre Ziele, Ihre bisherige Absicherung. Dafür nutzen wir den anerkannten DIN-77230-Standard, der genau für diesen Zweck entwickelt wurde: eine objektive, nachvollziehbare Bedarfsanalyse statt Bauchgefühl. Erst darauf aufbauend zeigen wir Ihnen sinnvolle erste Schritte, zum Beispiel das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot (AVD), sofern es zu Ihrer Situation passt. Das Erstgespräch ist für Sie kostenfrei und unverbindlich. Wir würden uns freuen, Sie kennenzulernen: [Buchungslink] Mit freundlichen Grüßen [Maklername]
Sehr geehrte(r) [Anrede] [Nachname], viele denken bei Altersvorsorge zuerst an großen Aufwand – dabei kann der Einstieg ganz einfach sein. Mit dem neuen Altersvorsorgedepot (AVD) können Sie schon ab [Betrag] € monatlich staatlich gefördert fürs Alter sparen, flexibel und ohne komplizierte Vertragsbindung. Gerade weil Sie noch am Anfang stehen, lohnt sich ein früher Start besonders: Je mehr Zeit Ihrem Kapital zum Wachsen bleibt, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt – auch bei kleineren monatlichen Beträgen. In einem kurzen, unverbindlichen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie ein Einstieg für Sie konkret aussehen könnte: [Buchungslink] Mit freundlichen Grüßen [Maklername]
Webinar-Einladung (Riester-Bestand)
Am [Datum] um [Uhrzeit] informieren wir Sie kostenfrei darüber, was sich durch das AVD ab 2027 für bestehende Riester-Verträge ändert. Jetzt anmelden: [Anmeldelink]
Terminbuchungs-CTAs
- Jetzt unverbindlichen Termin sichern
- In 2 Minuten Termin buchen
- Fragen klären – kostenfrei & unverbindlich
Sechs Kundensegmente, je mit E-Mail- und Kurznachrichten-Version.
Social Media Content
AVD-Bilder und Posts
Diese Motive und Textvarianten bewerben das Altersvorsorgedepot selbst. Sie dienen der ersten Sensibilisierung, schaffen Aufmerksamkeit für die kommende AVD-Produktwelt und können für Social Media sowie direkte Kundenansprache genutzt werden.

- Fokus
- Zeitvorteil & Unkompliziertheit
- Post-Text
Altersvorsorge wird 2027 neu gedacht.
Mit dem Altersvorsorgedepot entsteht eine neue Möglichkeit für die geförderte private Vorsorge. Entscheidend ist, ob die Lösung zu deiner persönlichen Situation passt.
Wir ordnen Förderung, Anlage, bestehende Verträge und deine Ziele gemeinsam ein. Schreib uns eine Nachricht oder buche einen unverbindlichen Termin: [Buchungslink]

- Fokus
- First-Mover-Vorteil & Strategie
- Post-Text
Altersvorsorge 2027: Erst verstehen, dann entscheiden.
Das Altersvorsorgedepot bringt neue Möglichkeiten. Ob es passt, hängt von Zielen, Zeithorizont, Risikobereitschaft und bestehender Vorsorge ab.
Wir schaffen einen klaren Überblick und zeigen die nächsten sinnvollen Schritte. Termin: [Buchungslink]

- Fokus
- Smart handeln & Call-to-Action
- Post-Text
Deine Altersvorsorge. Deine Ziele. Dein Plan.
2027 kommt das Altersvorsorgedepot. Wir zeigen dir verständlich, was dahintersteckt und ob es in deine Finanzplanung passt.
Schreib uns eine DM mit „AVD“ oder buche direkt einen Termin: [Buchungslink]

- Fokus
- Exklusiver Tipp & Direktkontakt
- Post-Text
Kurzer Vorsorge-Check für 2027?
Mit dem Altersvorsorgedepot ändern sich die Möglichkeiten der geförderten privaten Vorsorge. Ich erkläre dir gern kompakt, was das für dich bedeuten kann.
Antworte einfach hier oder buche einen Termin: [Buchungslink]
DIN-Beratung: Social-Media-Content
Diese Posts bewerben nicht das AVD direkt, sondern die DIN-77230-Beratung als sinnvollen ersten Schritt.
- Fokus
- Entspannung & Klarheit durch Struktur
- Post-Text
Wann hast du das letzte Mal ganz entspannt in die Zukunft geblickt, ohne dir Sorgen um deine Finanzen zu machen? 🌅
Mit einer strukturierten Finanzplanung nach DIN 77230 weißt du genau, wo du stehst. So lassen sich Träume heute finanzieren und morgen entspannt genießen.
Lust auf einen unkomplizierten Check? Melde dich einfach per Nachricht bei mir oder buche dir direkt einen Termin [Buchungslink]! 💬
- Fokus
- Klarheit als Fundament für Freiraum
- Post-Text
Freiraum entsteht da, wo Klarheit herrscht. 🎯
Wer seine Finanzen und Vorsorge nach DIN 77230 aufsetzt, weiß genau, woran er ist. Kein Rätselraten mehr bei Verträgen, sondern ein klarer Masterplan für heute und morgen.
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Füße hoch und entspannen – aber mit einem sicheren Gefühl im Rücken! 🌴
Wer die eigenen Finanzen und Vorsorge klar nach DIN 77230 strukturiert, schafft sich genau den Freiraum, den es für die schönen Dinge im Leben braucht.
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Mit einem standardisierten Check nach DIN 77230 bringen wir deine Verträge auf den Punkt, damit du heute deine Träume verwirklichen und morgen entspannt genießen kannst.
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Wo meldet sich der Makler an?
Für ein neues Konto auf der offiziellen meetergo-Seite „Kostenlos starten“ wählen. Wer bereits ein Konto besitzt, nutzt dort „Anmelden“. Die Registrierung ist laut meetergo mit Microsoft, Google oder E-Mail möglich.
- Offizielle Seite öffnenAuf „Kostenlos starten“ oder bei vorhandenem Konto auf „Anmelden“ klicken.
- Anmeldeweg wählenMicrosoft, Google oder E-Mail auswählen. Für Outlook ist die Microsoft-Anmeldung der naheliegende Weg.
- Einrichtung abschließenProfil, Terminplanung und Kalenderverbindung im Einrichtungsassistenten konfigurieren.
Sollte abgefragt werden
- Vor- und Nachname
- E-Mail-Adresse
- Optional: Telefonnummer
- Optional: kurzes Freitextfeld
Sollte NICHT abgefragt werden
- Geburtsdatum, Adresse
- Vertragsnummern
- Einkommens-/Vermögensangaben
- Gesundheitsdaten
Einrichtung in 5 Schritten
- Eigenes meetergo-Konto anlegen oder vorhandenes Konto prüfen.
- Outlook-/Microsoft-365-Kalender verbinden.
- Terminart für AVD-Beratungsgespräche anlegen.
- Datenfelder auf das notwendige Minimum reduzieren.
- Persönlichen meetergo-Link in Signatur, Social Media und Anschreiben einbinden.
Meetergo mit Outlook verbinden
Meetergo kann mit Outlook beziehungsweise Microsoft 365 verbunden werden. Die Verbindung dient der Konfliktprüfung. Neue meetergo-Buchungen können zu Outlook hinzugefügt werden, wenn diese Option gewählt wird.
Auf der offiziellen meetergo-Seite kostenlos registrieren oder anmelden und anschließend die Profileinstellungen öffnen.
In den Integrationen den Microsoft-Outlook-Kalender wählen.
Mit dem Microsoft-Konto anmelden und Berechtigungen akzeptieren.
Festlegen, welche Outlook-Status als nicht verfügbar gelten.
Kalender für neue Buchungen und für die Konfliktprüfung bestimmen.
Gesprächsleitfaden
Ziel des Gesprächsleitfadens
Dieser Leitfaden unterstützt Berater dabei, Kundengespräche rund um Altersvorsorge bzw. das Altersvorsorgedepot (AVD) nicht vorschnell auf ein Themenfeld oder eine direkte Produktdiskussion zu verengen.
Stattdessen soll der Anlass genutzt werden, um die finanzielle Gesamtsituation auf Basis der DIN 77230 strukturiert einzuordnen. Die Norm beschreibt eine nachvollziehbare, allgemeingültige Analyse und ist damit das Fundament für eine hochwertige Beratung: Der normierte Prozess, die klare Priorisierung und der transparente Ausweis von Orientierungsgrößen schaffen Vertrauen beim Kunden und erhöhen die Umsetzungschancen.
Die DIN-Analyse zeigt die Risikoverteilung des Kunden auf — etwa Haftung, Arbeitskraftverlust oder Familienvorsorge — und wie diese zueinander in Rangfolge stehen.
Die acht Gesprächsschritte
Wählen Sie den passenden Gesprächsschritt. Je Schritt stehen kurze Formulierungsvarianten für unterschiedliche Gesprächssituationen bereit.
Ziel: Der Kunde soll sich mit seinem Interesse am Altersvorsorgedepot ernst genommen fühlen. Gleichzeitig wird die Beratung von Beginn an breiter eingeordnet.
Das Altersvorsorgedepot kann ein spannender Baustein sein. Bevor wir aber über konkrete Lösungen sprechen, sollten wir erst einmal prüfen, ob das Fundament steht. Denn Altersvorsorge ist eine Entscheidung für Jahrzehnte und braucht deshalb ein gutes Fundament.
Ziel: Der Kunde soll verstehen, warum nicht sofort über Depot, Fonds, Kosten oder Förderung gesprochen wird. Damit wird verhindert, dass Kunde und Berater zu früh zu Produktdetails springen, bevor das eigentliche Problem geklärt ist.
Bevor wir über eine konkrete Altersvorsorgeform sprechen, sollten wir drei Dinge klären: Erstens, ob existenzielle Risiken abgesichert sind. Zweitens, ob genug Liquidität vorhanden ist oder Schulden drücken. Drittens, welche Vorsorgelücke überhaupt geschlossen werden soll.
Ziel: Der Berater braucht eine einfache und merkfähige Struktur.
Ich arbeite hier mit einer einfachen Reihenfolge: Erst wesentliche Risiken identifizieren, Liquiditätssituation prüfen und dann bestehende Verträge berücksichtigen, um mögliche Lücken zu bestimmen. Erst mit diesem kompletten Blick können Sie sich bewusst entscheiden, ob wir dann direkt in die Altersvorsorge gehen oder das finanzielle Fundament stärken.
Ziel: Der AVRG-/AVD-Vorprüfung soll nicht wie Bürokratie wirken, sondern als praktische Orientierung.
Dafür nutzen wir die strukturierte Logik aus der DIN 77230. Die strukturierte Prüflogik hilft uns, keine wichtigen Grundlagen zu übersehen und die Themen in der richtigen Reihenfolge zu betrachten.
Ziel: Die relevanten Grundlagen werden gemeinsam erhoben, ohne bereits eine Produktentscheidung vorwegzunehmen.
Wir schauen uns jetzt die wichtigsten Grundlagen an: bestehende Absicherung, Liquiditätsreserve, laufende Verpflichtungen und vorhandene Vorsorge. So erkennen wir, welche Punkte bereits geregelt sind und wo noch Klärungsbedarf besteht.
Ziel: Der Kunde versteht den Status der einzelnen Themen und entscheidet bewusst über das weitere Vorgehen.
Wir unterscheiden zwischen erfüllt, zu prüfen, Handlungsbedarf und nicht relevant. Offene Punkte halten wir mit dem vereinbarten nächsten Schritt fest.
Ziel: Der konkrete Vorsorgebedarf und bestehende Riester-Verträge werden getrennt von einer späteren Produktwahl betrachtet.
Nun betrachten wir Ihre bestehende Altersvorsorge, den gewünschten Zeithorizont, die realistische Sparrate und gegebenenfalls den aktuellen Riester-Vertrag.
Ziel: Das Gespräch endet mit einer klaren Dokumentation und einer realistischen nächsten Handlung.
Wir halten fest, welche Grundlagen zuerst weiter geprüft werden. Die Altersvorsorge bleibt im Blick, wird aber auf einem nachvollziehbaren Fundament aufgebaut.
Konkrete Fragen im Kundengespräch
Und wie in der DIN beginnen wir nicht mit irgendeinem Produkt, sondern mit den Risiken, die Ihre Finanzplanung im Ernstfall gefährden könnten.
Existenzielle Risiken
- Besteht eine private Haftpflichtversicherung mit ausreichender Versicherungssumme?
- Ist Ihre Arbeitskraft abgesichert, falls Sie länger oder dauerhaft nicht arbeiten können?
- Gibt es Menschen, die finanziell von Ihnen abhängig sind?
- Wäre Ihre Familie im Todesfall finanziell abgesichert?
- Gibt es besondere Haftungsrisiken, zum Beispiel durch Immobilien, Tiere, Fahrzeuge oder berufliche Tätigkeiten?
Liquidität, Notfallreserve und Schulden
- Haben Sie eine kurzfristig verfügbare Notfallreserve?
- Könnten Sie ungeplante Ausgaben stemmen, ohne einen Kredit aufzunehmen oder langfristige Anlagen zu verkaufen?
- Wie viele Monatsausgaben könnten Sie aus vorhandener Liquidität überbrücken?
- Gibt es Kredite, die die monatliche Liquidität sehr stark belasten?
Bestehende Altersvorsorge und Versorgungslücken
Bevor wir etwas Neues hinzufügen, sollten wir wissen, was bereits vorhanden ist.
- Welche Altersvorsorgeverträge bestehen bereits?
- Gibt es eine betriebliche Altersversorgung?
- Welche gesetzliche oder berufsständische Versorgung ist zu erwarten?
- Kennen Sie Ihre ungefähre Versorgungslücke?
- Welche monatliche Sparrate ist realistisch, ohne Ihre Liquidität zu belasten?
- Welche bestehenden Verträge laufen aktuell — und sind alle noch zeitgemäß und wirtschaftlich sinnvoll?
- Gibt es Doppelversicherungen oder Verträge mit schlechter Leistung im Verhältnis zum Beitrag?
- Könnte eine Kündigung, Beitragsfreistellung oder Umschichtung Kapital für die Altersvorsorge freisetzen?
Typische Kundeneinwände und Antwortbausteine
| Einwand | Antwortbaustein |
|---|---|
| „Ich will eigentlich nur wissen, ob das Altersvorsorgedepot für mich sinnvoll ist.“ | Genau das klären wir. Aber die Antwort hängt nicht nur von Kosten, Renditen und Förderung ab, sondern von Ihrer gesamten Situation: vorhandene Absicherung, Liquidität, Zeithorizont, Sparfähigkeit und bestehende Vorsorge. Aktuell wollen Sie mit der Inneneinrichtung starten, bevor Fundament, Wände und Dach stehen — dann wird es schnell zu kalt, zu warm oder zu nass. Genau deshalb machen wir zuerst den kurze AVRG-/AVD-Vorprüfung. |
| „Ich möchte erst einmal investieren.“ | Das ist auch absolut sinnvoll, so früh wie möglich zu starten. Wichtig ist nur, dass das Geld, das langfristig investiert wird, auch langfristig liegen bleiben kann. Deshalb prüfen wir kurz, ob genug Reserve vorhanden ist und ob keine existenziellen Risiken offen sind. |
| „Versicherungen kosten doch nur Rendite.“ | Fundamentale Versicherungen, wie Haftpflicht oder die Absicherung Ihrer Arbeitskraft, sollen gar keine Rendite bringen. Sie schützen Ihre Ziele und Wünsche vor Ereignissen, die Rendite komplett zunichtemachen können. Es geht nicht darum, alles zu versichern, sondern die wirklich existenziellen Risiken wirtschaftlich sinnvoll abzusichern. |
| „Ich habe schon eine BU / Altersvorsorge.“ | Sehr gut. Dann geht es nicht darum, etwas doppelt zu machen. Wir prüfen nur kurz, ob der bestehende Schutz zur aktuellen Lebenssituation passt und ob die Höhe noch ausreicht. |
| „Das kann ich doch online selbst machen.“ | Einzelne Produkte kann man online vergleichen. Die wichtigere Frage ist aber: Was ist in Ihrer Situation die richtige Reihenfolge? Genau dabei hilft nur eine strukturierte Analyse und Beratung. |
| „Für zusätzliche Altersvorsorge habe ich gar kein Geld übrig.“ | Das hören wir oft — und genau deshalb lohnt sich der Blick auf Ihre bestehenden Verträge. Bei der Bestandsprüfung stellen wir häufig fest, dass sich Doppelversicherungen, veraltete oder überteuerte Verträge kündigen, zusammenlegen oder optimieren lassen. Das dabei frei werdende Kapital nutzen wir gezielt für Ihre Altersvorsorge. Sie zahlen also nicht unbedingt mehr, sondern setzen vorhandenes Geld klüger ein. |
Kernbotschaften für Berater
Diese Sätze würde ich Beratern als wiederkehrende Formulierungen mitgeben:
- „Altersvorsorge ist kein Einzelthema, sondern Teil Ihrer Finanzarchitektur.“
- „Rendite ist wichtig, aber erst, wenn die Basis steht.“
- „Wir starten nicht mit dem Produkt, sondern mit Ihrer Situation.“
- „Die strukturierte Vorprüfung hilft dabei, dass wichtige Themen übersehen werden.“
- „Erst Klarheit, dann Entscheidung, dann Umsetzung.“
- „Manchmal steckt das Kapital für die Altersvorsorge schon in Ihren bestehenden Verträgen — wir finden es.“
Empfohlene Positionierung im Beratungsset
Kundenpräsentation erklärt das Warum: Altersvorsorge nicht isoliert betrachten. Gesprächsleitfaden liefert das Wie: Formulierungen, Übergänge, Einwände. Die AVRG-/AVD-Vorprüfung macht es konkret: Welche Grundlagen sind zu prüfen. Damit wird aus den vorhandenen Materialien ein anwendungsfähiges Beratungsset: Der Berater kann den Anlass aufnehmen, die richtige Reihenfolge erklären, typische Einwände beantworten und anschließend strukturiert in den strukturierten AVRG-/AVD-Vorprüfung überleiten.
Alle acht Schritte mit Tonalitäts-Varianten, Fragenkatalog und Einwandbehandlung.
Ihre Potenziale
Der Vertriebsplaner zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Ihrer Bestandskunden für das AVD infrage kommen, welche Riester-Verträge sich für eine Prüfung eignen und wo zusätzliche Cross-Selling-Potenziale aus der DIN-77230-Analyse liegen. So sehen Sie direkt, wo sich ein Kontakt am meisten lohnt, statt Ihren Bestand manuell zu durchsuchen.
Produktwelt & Partner
Produktpartner im Aufbau
Die finale Produktlandschaft zum Altersvorsorgedepot befindet sich derzeit im Aufbau. Produktpartner, Tarifmerkmale und Detailinformationen werden sukzessive ergänzt. Diese Plattform wird fortlaufend aktualisiert und dient als zentrale Informationsquelle für Makler.
Investmentpartner
| Partner | Status | Informationen |
|---|---|---|
| folgt | In Vorbereitung | Produktinformationen und Unterlagen werden ergänzt. |
Versicherungspartner
| Partner | Status | Informationen |
|---|---|---|
| folgt | In Vorbereitung | Produktinformationen und Unterlagen werden ergänzt. |
Service- und Technologiepartner
| Partner | Status | Informationen |
|---|---|---|
| folgt | In Vorbereitung | Technische und prozessuale Informationen werden ergänzt. |
Downloads für Makler
Alle Dateien liegen im selben Ordner wie diese Seite (downloads/). Beim Speichern der Seite bitte den Ordner immer mitnehmen, sonst funktionieren die Links nicht.
Die Anzeige prüft beim Öffnen, ob die zentralen Dateien unter den erwarteten Pfaden erreichbar sind.
- Vorprüfung Prüfung läuft
- Szenariorechner Prüfung läuft
- Makler-FAQ Prüfung läuft
- Bildordner Prüfung läuft
Dokumente
Offizielle Quellen und Rechtsgrundlagen
Grafiken
Stand August 2026
Enthalten sind die AVRG-/AVD-Vorprüfung und der Riester-AVD-Szenariorechner. Über pma steht derzeit kein zur Vermittlung freigegebenes Altersvorsorgedepot zur Verfügung.